Gemeinsamer Unterricht an der Marktschule

 

„Spiel  mit  mir und lern mit mir,

gemeinsam macht`s mehr Spaß!“

 

Geschichtlicher Abriss

 

Dieser Satz hat seit Sommer 1997 durch die Einrichtung des Gemeinsamen Unterrichts an der Marktschule an Bedeutung gewonnen.

Zum Schuljahresbeginn 1997/98 startete der Gemeinsame Unterricht in der Klasse 1a mit drei Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Die Klasse wurde von einer Grundschullehrerin und einer Sonderschullehrerin, die für 14 Stunden an die Grundschule abgeordnet wurde, im Team unterrichtet.

 

 

Gemeinsamer Unterricht heute

 

Heute werden an der Marktschule Ickern in mindestens einer Klasse pro Stufe Schüler mit dem Förderbedarf „Körperliche Entwicklung“, „Lernen“,“Hören“, „Sehen“, „Sprache“ und „Soziale und emotionale Entwicklung“ gemeinsam mit Kindern ohne sonderpädagogischen Förderbedarf unterrichtet und gefördert. Zusammen mit der Klassenlehrerin unterrichtet eine Sonderpädagogin die Kinder. Dies kann gemeinsam im Team-Teaching sein, aber auch in Einzel- oder Kleingruppenförderung. 

Kinder, bei denen sonderpädagogischer Förderbedarf festgestellt wird, können dadurch in ihrer gewohnten Lernumgebung (Schule, Lehrer, Klasse, Mitschüler) verbleiben und trotzdem sonderpädagogisch gefördert werden. 

Die Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden nach den Richtlinien und Lehrplänen der für sie zuständigen Förderschule zieldifferent, bzw. zielgleich unterrichtet. Zum festen Personal der Marktschule gehören zur Zeit vier SonderschullehrerInnen.

In der Marktschule Ickern wurden Förderräume geschaffen, um ruhiges Arbeiten in der Einzel- und Kleingruppenförderung zu ermöglichen. Eine Grundausstattung zum anschaulichen, handlungsorientierten Lernen, zur Förderung in den Bereichen Wahrnehmung, Motorik und Sprache und zur Entspannung ist gegeben.

Spiele, Lieder, Gedichte, Geschichten und gemeinsame Aktionen sollen in allen Klassenstufen das soziale Bewusstsein der Schüler stärken. Hervorgehoben wird das, was die Schüler können und nicht das, was sie nicht können. Dadurch ergibt sich eine positive Entwicklung der Sozialkompetenz aller Schüler.